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Wie werde ich Mitglied im Filmklub "Objektiv"?

 

Ganz einfach: Es genügt ein kurzes Schreiben an den Klubvorstand mit einem formlosen Antrag auf Mitgliedschaft. Doch bevor Sie einen Antrag stellen, lesen Sie bitte erst einmal weiter.

 

Ist der Filmklub "Objektiv" denn auch etwas für Anfänger?

Klare Antwort: Ja! Auch die erfolgreichsten Filmer unseres Klubs haben einmal mit "ersten Gehversuchen" angefangen. Es ist deshalb für uns ziemlich unwichtig, wie gut jemand bereits als Filmer ist, wenn er zu uns kommt. Der Anfänger ist uns ebenso willkommen wie der Fortgeschrittene. Denn Filmen kann man lernen, und der Klub wird dabei umfassend helfen. Wer interessiert ist, sich filmisch weiter zu entwickeln, kann bei uns viel lernen und wird für seine Filmprojekte eine Fülle von Anregungen erhalten. Dabei sehen wir unsere Aufgabe als Klub darin, jedem Einzelnen dort zu helfen, wo er Hilfe nötig hat. Dem einen zeigen wir beispielsweise erst einmal, wie von man Hand die Schärfe einstellt oder wir geben ihm Tipps für einen besseren Bildaufbau, einem anderen helfen wir sehr detailliert beim Feinschliff im Schnitt oder bei der Gestaltung raffinierter Szenenübergänge. Dazu bringen wir auch die notwendige Geduld auf. Aber für jeden Autor gilt: Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt! Ein guter Film ist eben das Ergebnis von (vielleicht) 10% Inspiration und (mindestens) 90% Transpiration! Das kann dem Autor niemand abnehmen.

Was muss ich als zukünftiges Klubmitglied "mitbringen"?

Die technische Grundausstattung natürlich (Kamera, Stativ, Schnittsystem). Aber mindestens ebenso wichtig ist der Wunsch zu Lernen. Jeder Filmautor freut sich, wenn sein Film gelobt wird. Doch Lob, geschweige denn "barmherzige" Lobhudelei, gibt keine Hinweise darauf, wo ein Film bestimmte, vom Autor meist unbemerkte Schwächen enthält. Wer seinen Film verbessern und seine filmischen Fähigkeiten weiter entwickeln möchte, der braucht den kritischen Blick und das offene Wort der anderen. Selbst für unsere erfolgreichsten Filmer gilt: Niemand ist so gut, dass er nicht noch von einer Diskussion über seinen Film profitieren kann! Es ist immer wieder verblüffend zu erleben, wie enorm ein Film hinzugewinnen kann, wenn ein Autor die Anregungen aus der Filmdiskussion nutzt. Dann hat der Klub seinen Zweck erfüllt.

Weil aber nun jeder Film mit Herzblut gemacht wird, sind Hinweise auf Mängel oder sogar Fehler in einem Film für jeden Autor mehr oder weniger schmerzhaft – zumindest im ersten Moment. Aber ohne diesen "Schmerz" gibt es kein Lernen. Hier ist von dem Autor also ein ausreichendes Maß an Kritikfähigkeit gefordert. Wer bei der Besprechung seiner Filme keine (selbstverständlich faire) Kritik vertragen kann, wer jede Anregung als persönlichen Angriff erlebt, wer sich schwer tut, kritische Argumente als Chance zur Verbesserung und zum Weiterlernen zu begreifen, der wird schon bald keine Anregungen mehr bekommen. Um es ganz deutlich zu sagen: Wer mit Kritik nicht konstruktiv umgehen kann, ist bei uns im Klub falsch.

Die Filmdiskussion, die Filmkritik soll dem Autor helfen. Doch dieser muss die Hilfe auch wollen. Wir möchten gerne sehen, dass ein Autor von der Besprechung seines Films profitiert. Deshalb muss ein Gast – bevor er einen Aufnahmeantrag stellt – nicht nur an mehreren Klubabenden teilgenommen haben (am besten mindestens drei, vier Monate), sondern in dieser Zeit auch wenigstens einen eigenen Film zur Diskussion gestellt haben. Durch die Weiterbearbeitung des gezeigten Filmes oder durch neues Material kann der Gast dann zeigen, dass er von den Anregungen und Empfehlungen profitiert hat und dass ihn die Filmdiskussionen bzw. auch die Klubabende ein Stück weiter gebracht haben.

Schließlich ist uns sehr wichtig, dass im Klub auch die "zwischenmenschliche Chemie" stimmt. Das ist für unsere Klubgemeinschaft wichtiger als noch so großes filmisches Talent! Übrigens, wir haben eine Erfahrung gemacht: Leute, die mit Kritik gut und konstruktiv umgehen können, sind in der Regel auch im zwischenmenschlichen Bereich durchweg angenehm und eine Bereicherung. Nicht zuletzt deshalb ist der Gast-Status beim Filmklub "Objektiv" im Prinzip zeitlich nicht begrenzt und auch ohne jegliche Verpflichtung. Beide Seiten sollen genügend Zeit haben, sich gut kennenzulernen.

Wie erfolgt die Aufnahme?

Wenn beim Vorstand ein Aufnahmeantrag eingeht, wird dies den Mitgliedern unverzüglich mitgeteilt. Innerhalb eines Monats wird dann während eines Klubabends (in geheimer Abstimmung) über den Antrag entschieden. Wenn mindestens zwei Drittel der Stimmberechtigten für die Aufnahme stimmen, ist das neue Mitglied aufgenommen.

Was kostet die Mitgliedschaft?

Der Jahresbeitrag für Erwachsene beträgt zurzeit 144,00 € im Jahr; das sind 12,00 € pro Monat. Ehepaare zahlen jährlich 186,00 € , Schüler/Studenten 60,00 € p.a. Hinzu kommt eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 50.00 €. Die Zahlung des Beitrages erfolgt jährlich im Voraus, in der Regel per Bankeinzug. Achtung: In den genannten Beiträgen ist bereits der BDFA-Verbandsbeitrag enthalten sowie (u.a.) 4 x jährlich die Zeitschrift "film & video", GEMA-Schutz durch BDFA-Pauschalvertrag und sehr interessante Sonderkonditionen für die Versicherung von Film- und Fotoausrüstungen. In besonderen Fällen (Jugendliche, Studenten, Geringverdiener etc.) können Mitgliedsbeitrag und/oder Aufnahmegebühr durch Vorstandsbeschluss ganz oder teilweise erlassen werden. Da der Mönchengladbacher Filmklub "Objektiv" e.V. als gemeinnützig anerkannt ist, können Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeitrag sowie selbstverständlich auch Spenden, steuerlich geltend gemacht werden. Entsprechende Bestätigungen stellt der Schatzmeister des Klubs aus.

Das bietet der Klub