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Januar 2018: Start der 8. Filmschule

 

Auf die "Filmschule" ist man im Filmklub "Objektiv" ziemlich stolz, denn Vergleichbares findet man weit und breit nicht. Sie findet ungefähr alle zwei Jahre statt. Die Filmschule wendet sich ausdrücklich an Nicht-Mitglieder. Interessierte Hobbyfilmer können hier "von der Pike auf" und Schritt für Schritt alle wichtigen Grundlagen des Filmens erlernen. Beim Start im Jahr 1999 umfasste die Filmschule zwei Workshoptage. Beim 8. Durchgang werden es nun mindestens (!) zehn Workshoptage (jeweils samstags) sein. Die Filmschule erstreckt sich über etwa ein Jahr, wobei die einzelnen Workshoptage von Treffen zu Treffen gemeinsam mit den Teilnehmern festgelegt werden. Dazwischen liegen immer ein paar Wochen. Wie in einer richtigen Schule gibt es auch Hausaufgaben zum Üben, die jeweils beim nächsten Workshoptag gemeinsam besprochen und analysiert werden. So können die Teilnehmer das frisch erworbene Wissen sofort erproben und einüben.

Folgende Themenbereiche werden in der Filmschule behandelt:

  • Bedienung der Kamera (u.a. Automatik, manuelle Einstellungsmöglichkeiten)
  • Kameraführung
  • Einstellungsgrößen
  • Filmfotografie / Bildgestaltung
  • Das Filmen von Sequenzen
  • Filmschnitt / Montage (u.a. Schnittarten, Übergänge, Blenden)
  • Tongestaltung (u.a. Musik als Gestaltungsmittel, Original-Ton, Atmosphäre, der Kommentar zum Film, Tonbearbeitung, Tonmischung)
  • Vom Abfilmen und "Draufhalten" hin zum Erzählen von Geschichten
  • Kleine Einführung in das Filmrecht (u.a. Musikrechte, Recht am Bild)

Geleitet wird die Filmschule von Prof. Gerhard Comelli (Ehrenvorsitzender von "Objektiv") zusammen mit Jörg Brehmer (Technikchef des Klubs).

 

In der Filmschule sind Theorie und praktische Übungen stets eng verbunden. Hier üben Teilnehmer der Filmschule 2016/17 am Beispiel einer Spielrunde, wie man durch Verändern von Kamerastandort und/oder Kameraperspektive zu wirkungsvollen Einstellungen kommt.


Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnehmer müssen aber über eine Kamera und über eine Schnittmöglichkeit verfügen und hier unbedingt auch die einfachsten Bedienschritte beherrschen. Zu den einzelnen Themenblöcken gibt es umfangreiches Manuskriptmaterial. Während der Laufzeit der Filmschule haben die Teilnehmer Gaststatus im Filmklub "Objektiv".

Die Teilnahmegebühr für (min.) zehn Workshoptage (inkl. Unterlagen) beträgt 150,00 € für Erwachsene; Schüler und Studenten: 80,00 €. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 12 Personen begrenzt.

Die Filmschule wird über das Programm des "AWO-Bildungswerk der Generationen" angeboten. Sie findet statt im "Objektiv"-Klublokal "AWO-Eck" (Brandenberger Straße 3-5 / Ecke Rheydter Straße). Details zu den Anmeldeformalitäten entnehmen Sie bitte dem Programmheft des Bildungswerks, das zum Jahreswechsel 2017/18 erscheint und dann u.a. in allen AWO-Begegnungsstätten ausliegt.

Sie können sich aber auch ab sofort per Mail über info@objektiv-mg.de direkt beim Filmklub "Objektiv" anmelden. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird eine schnelle Anmeldung empfohlen.

 

Am 27. Januar 2018 hat die 8. Filmschule begonnen. Im Frühsommer dieses Jahres (2019) wird sie mit dem 13.(!) Workshoptag zu Ende gehen. An diesem letzten Tag werden die Abschlussfilme präsentiert, und es wird gemeinsam Bilanz gezogen. - Die nächste Filmschule startet Anfang 2020. Anfragen und/oder Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail möglich (s. Kontaktformular unter "Der Klub"). In der Zwischenzeit können interessierte Hobbyfilmer jederzeit als Gäste schon einmal bei unseren Klubabenden "vorbeischnuppern". Gerne auch für längere Zeit.

Aktuelle Termine

23.05.2019

Klubabend: Eine Filmbesprechung, eine Fingerübung und der Film eines Gastautors

06.06.2019

Klubabend: Filmbesprechung

» Weitere Termine


Aktuelle Meldung


Tolle Erfolge für zwei "Objektiv"-Filme beim Bundesfestival!

Goldmedaille für Franz Lammel und seinen Film "Größer, höher, filigraner" beim Bundesfestival "Dokumentarischer Film" (17. bis 19. Mai 2019 in Dorfen )! Damit ist der Film, der am Beispiel französischer Kathedralen in spannender Form die Geschichte der Gotik erzählt, automatisch auch für die Deutschen Amateur-Filmfestpiele (DAFF) nominiert, die im Juni in Wiesbaden stattfinden. Es ist seine erste Medaille auf Bundesebene – und dann gleich Gold plus DAFF-Nominierung. Höher geht's nicht im deutschen Amateurfilm! Glücklich und zufrieden kommt auch Jörg Brehmer aus Dorfen zurück. Mit seinem ersten Wettbewerbsfilm "HO17" hatte er sich über die Landesebene auf Anhieb für ein Bundesfestival qualifiziert. Die Jury versah seine Reportage über das weltgrößte Sammlertreffen von VW-Oldies in Hessisch-Oldendorf mit einer Bronzemedaille. Gratulation an beide! Und wieder einmal bestätigt sich, dass unsere sehr intensiven Filmdiskussionen wirklich nicht umsonst sind.

mehr lesen im RP-Bericht »